Aktionstage Gefängnis 2019

Vom 1. bis 10. November – mit der zentralen Veranstaltung in Berlin
Wie im letzen Jahr wird auch 2019 der thematische Schwerpunkt auf „Gesundheit“ liegen.

Der Bogen spannt sich in diesem Jahr von physischen und psychischen Erkrankungen der Inhaftierten bis hin zu seelischen Belastungen von Familienangehörigen, insbesondere von Kindern. Während der Aktionstage können darüber hinaus weitere Aspekte wie beispielsweise Gesundheitsförderung, Prävention, Versicherungsschutz oder Gefängnisarchitektur mit angesprochen werden.

Allen Interessierten steht es frei, in ihrer Weise und mit ihrem Thema auf die Aktionstage öffentlich hinzuweisen und die Diskussion zu suchen: Beispielsweise in Form von Ausstellungen, Podiumsdiskussionen, Filmen mit anschließender Diskussion, Gefängnisbesuchen, Informationsveranstaltungen mit Inhaftierten, Konzerten  oder Straßenaktionen.

Unterstützung gibt es bei den Bündnismitgliedern der Aktionstage. Also bei der AWO, der Caritas und Katholischen Bundes-Arbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe, der Deutschen Aidshilfe, der Freien Hilfe Berlin, dem Komitee für Grundrechte und Demokratie, dem Paritätischen Gesamtverband, der Gefangenen-Gewerkschaft (GG/BO) sowie bei weiteren vor Ort aktiven Netzwerken und Gruppen.

Wenn Sie Anregungen haben oder sich an den Aktionstagen beteiligen wollen, können Sie sich gerne schon jetzt bei uns, der Bundesarbeitsgemeinschaft für Straffälligenhilfe (BAG-S), melden. E-Mail: aktionstage(at)bag-s.de.

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Positionspapiere:
Hier finden Sie die Positionspapiere der Bündnismitglieder zum Thema Gesundheit in Haft:

Der Paritätische Gesamtverband: Positionspapier zu Gesundheit und Haft – gleicher Zugang, gleicher Schutz gleiche Rechte –

Gefangenen-Gewerkschaft Bundesweite Organisation (GG/BO): Krankmachende Wirkung des Strafvollzugs und medizinische Unterversorgung im der Gefangenen

Deutscher Caritasverband: Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung inhaftierter Frauen