Bundesweite Aktionen

Veranstaltungen im Rahmen der Aktionstage Gefängnis 2019

Bayern

München, 23. Oktober, 10-15 Uhr
Gesundheit in Haft – Voraussetzung für Resozialisierung
Fachtagung der Katholischen Landesarbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe in Bayern. Teilnahmebeitrag: 20 Euro, inklusive Tagungsgetränke.
Ort: Justizpalast am Karlsplatz, Prielmayerstraße 7.

Nürnberg, 6.-7. November, 9-17 Uhr
Informationstisch
Deutscher Caritasverband, Landesverband Bayern, und Katholische Bundes-Arbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe (KAGS) auf der „Consozial – KongressMesse der Sozialwirtschaft“.
Ort: Messezentrum Nürnberg, NCC Ost.

Nürnberg, 7. November
Die Familie drinnen und draußen
Vorstellung der Familienorientierung im Strafvollzug mit Hintergründen und Auswirkungen der Inhaftierung insbesondere auf Kinder und Jugendliche. Fachlicher Austausch mit anschließender Führung durch die Justizvollzugsanstalt. 
Veranstaltet von der JVA Nürnberg, Treffpunkt e.V. und dem Arbeitskreis Resozialisierung (AK Reso/Stadtmission)
Ort: Justizvollzugsanstalt Nürnberg, Mannertstraße 6.
Weitere Informationen bei:  Treffpunkt e.V., E-Mail: bai(at)treffpunkt-nbg.de, Tel.: 0911.274 769-4.

Berlin

25.-26. Oktober, 16-20 Uhr / 9-17:30 Uhr
Gefängnisse in Russland, der Ukraine, Frankreich und Deutschland: Gewalt in Gefängnissen hinterfragen
Seminar mit ehemaligen Gefangenen, mit ForscherInnen, VertreterInnen der Zivilgesellschaft und AnwältInnen in der Humboldt Universität.
Veranstaltet von der 
Fachhochschule Dortmund mit Strafvollzugsarchiv, Verein Strafvollzugsarchiv e.V., Republikanische Anwältinnen und Anwälteverein e.V., Vereinigung Berliner Strafverteidiger e.V und das European Prison Litigation Network.
Eintritt frei. Simultanübersetzung in Deutsch, Französisch, Russisch und Englisch.
Anmeldung unter: E-Mail: PrisonViolence(at)prisonlitigation.org.

Im November 2019
Qi-Gong-Stunde
Für die Inhaftierten in der Justizvollzugsanstalt Pankow.
Die Stunde wird von einer Heilpraktikerin durchgeführt und dient der gesundheitlichen Verbesserung der Inhaftierten.
Weitere Informationen bei: Beratungsstelle Tamar, Nazarethkirchstraße 36, E-Mail: tamar(at)skf-berlin.de, Tel.: 030.455 40 31.

6. November, 16:00 – 17:30Uhr 

Sie bekommen, was sie verdienen! – HIV-positive Menschen im Knast
Ausstellung und Diskussion der Deutschen Aidshilfe, Bärbel Knorr, Berlin, und der Humboldt-Universität, Friederike Faust.
Der Eintritt ins Museum ist für die TeilnehmerInnen der Veranstaltung kostenfrei, wenn sie sich pünktlich um 16 Uhr am Eingang einfinden!
Ort: Schwules Museum, Lützowstraße 73.
Weitere Informationen zur Ausstellung hier

6.-11. November, 16-20 Uhr / 12-18 Uhr
Krank in Haft? – Betroffene berichten
Ausstellung der Freien Hilfe Berlin e.V.
Eröffnung: Mittwoch, 6.11., 16 Uhr, Brunnenstraße 28, Galerie im Erdgeschoss. Mit Kathleen Kurch, Geschäftsführerin, und Daniela Staack, Berliner Aids-Hilfe e.V.  Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Einladungssschreiben hier.

Brandenburg

Potsdam, 4. November, 18-19:30 Uhr
Strafe muss sein! Gerechte Strafen sind eine Herausforderung
Diskussionsveranstaltung des Netzwerk HSI – Haftvermeidung durch soziale Integration des Landes Brandenburg. Mit Sigrid Komor, Oberstaatsanwältin, Potsdam, Sigrun von Hassel, Juristin und Publizistin und Begründerin von „Human Law“, sowie Carla Ziegner-Zschiedrich, ehrenamtliche Leiterin der Außenstelle des Weißen Rings in Elbe-Elster. Eintritt frei.
Ort: Seminarraum der Jugendherberge, Schulstraße 9, Potsdam
Weitere Informationen bei: HSI-Netzwerkkoordination Potsdam, Fon: 0331.201 489-22/-14.
Einladungsschreiben hier.

Hamburg

1.-6. November
Herausforderung – Gesundheit im Gefängnis
Ausstellung des Hamburger Fürsorgevereins von 1948 e.V.
Eröffnung:
 Freitag, 1.11., 17 Uhr mit VertreterInnen der Gefangenengewerkschaft/BO und der Bediensteten im Vollzug.
Ort: Restaurant cantina fux & ganz, Nebenflur, Bodenstedtstraße 16

5. November, 17 Uhr
Gefängnis, Gesundheit, Gesellschaft

Vortragsveranstaltung mit Dr. Karlheinz Keppler: Sucht, Infektionskrankheiten und Gefängnis. Mathias Gehrcke: Das Arzt-Patient–Verhältnis im Vollzug. Dieter Ameskamp: Nachsorge bei entlassenen Drogenabhängigen – Nach der Haft ist vor der Haft?
Veranstaltet vom Landesverband Hamburger Straffälligenhilfe e.V. und der Hamburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V.
Ort: Foyer Justizvollzugsschule, Drehbahn 36

6. November, 19 Uhr
Sie nennen sich Schießer

Dokumentarfilm, NDR 1971, Regie: Christian Geissler, Hajo Dudda und Lothar Janssen. Mit anschließender Diskussion über Sucht, Knast und andere Wege. Moderation: Volker Heer-Rodiek, Leiter Jugend hilft Jugend e.V.
Ort: SchanzenKino73, Schulterblatt 73, linke Seite Hinterhaus 2. Etage

Nordrhein-Westfalen

Bielefeld, im November
Informationsstände in der Fußgängerzone und in der Uni Bielefeld
Um auf die Situation inhaftierter Menschen und ihrer Angehörigen hinzuweisen und Ehrenamtliche zu gewinnen.
Weitere Informationen bei: Kreis 74 e.V., Teutoburger Straße 106, Tel.: 0521.557 378-26.

Dortmund, 05. November, 18 Uhr
Andere Welt
Dokumentarfilm 2013, 80 Minuten, Regie: Christa Pfaffenrott.  Filmabend mit anschließender Diskussion.
Ort: FH Dortmund, Raum A120, Sonnenstraße 96.
Weitere Informationen bei: Strafvollzugsarchiv, FH Dortmund, Emil-Figge-Straße 44, Tel.: 0231.9112-0.

Rheinland-Pfalz

Wittlich, im November
Informationsstand mit Schaufensterpuppen und Sprechblasen zu den Folgen der Inhaftierung
Mit Hilfe des Informationstisches gibt „Rückenwind“ Hinweise auf die Situation inhaftierter Menschen und ihrer Kinder und will mit Passanten darüber ins Gespräch kommen. Der Informationstisch steht nahe der Justizvollzugsanstalt Wittlich.
Weitere Informationen bei: Rückenwind – Hilfe für Angehörige Inhaftierter, Trierer Landstraße 99, E-Mail: m.begon(at)rueckenwind-wittlich.de, Tel.: 06571.147 25 28.